KÜHLWASSERKONDITIONIERUNG (INDUSTRIEANLAGEN)

Absalzregelung im Schutzschrank (zur Detailansicht auf das Bild klicken)

Kühlwasser fällt in einer Vielzahl von industriellen Anlagen an. Dieses Wasser ist vor der Wiederverwendung oder Rückführung in die Natur in geeigneten Rückkühlanlagen herunterzukühlen. Ob das zu kühlende Wasser nun aus Klimaanlagen, Luftwäschern, Energieerzeugungsanlagen oder aus Maschinenkühlanlagen stammt, eine genaue Überwachung der Wasserqualität und ggfs. eine Konditionierung ist in jedem Fall notwendig, wenn die Kühlleistung langfristig erhalten bleiben und Korrosion so weit wie möglich verhindert werden soll.

pH-Chlormessung (zur Detailansicht auf das Bild klicken)

Durch eine wiederholte Verwendung des als Kühlmittel eingesetzten Wassers und den ständigen Luftkontakt kommt es zur Aufnahme von Störstoffen, die im Kühlsystem unerwünscht sind. Solange es sich um kleinste Feststoffe handelt, sind diese durch ein Filtersystem aus dem Kühlkreislauf zu entfernen. Gelöste Salze erhöhen die Leitfähigkeit und wirken korrosionsfördernd. Um die Leitfähigkeit abzusenken, wird Kühlwasser abgelassen und dem System gleichzeitig frisches Wasser zugeführt. Dieser sogenannte Absalzvorgang sollte zwangsweise und zuverlässig über eine kontinuierliche Messung der Leitfähigkeit im Kühlsystem erfolgen.


Um Ausfällungen von Kalzium und Magnesium weitestgehend zu vermeiden, wird in vielen Fällen ein Härtestabilisator dosiert. Dieser Stabilisator kann mengenproportional zum Zusatzwasser dosiert werden, wenn in der Zusatzwasserzuführung ein geeigneter Wasserzähler installiert ist.

Reglung von Schwefelsäure, Korrosionsinhibitor und Biozid (zur Detailansicht auf das Bild klicken)

Das Wachstum von organischen Substanzen wie z.B. Algen und Muscheln kann die Leistungsfähigkeit eines Kühlsystems erheblich behindern und zu verstärkter Korrosion führen. Um dies zu verhindern, müssen Biozide (häufig Chlor) dosiert werden. Da es langfristig zu einer Unempfindlichkeit der organischen Stoffe kommen kann, empfiehlt es sich, zusätzlich in festen Intervallen (einmal pro Woche) eine Schockdosierung durchzuführen. All diese Dosierungen und Absalzvorgänge werden vom Walchem-Kühlturmregler zuverlässig gesteuert und überwacht. Abweichungen von den vorgegebenen Werten werden über ein Alarmrelais gemeldet. Der Regler verfügt über einen Datenlogger, dessen Inhalt einfach über einen USB-Stick ausgelesen werden kann.

 

Um die Wirksamkeit des dosierten Chlors in Dosiersystemen sicherzustellen, ist es erforderlich, eine pH-Wert-Korrektur mit Säure vorzunehmen. Wir bieten hierfür den Walchem-pH-Regler an, der selbstverständlich über die gleichen Optionen verfügt wie der Kühlturmregler. Zur weiteren Optimierung der Chlordosierung steht ein Desinfektionsmittelregler zur Verfügung, der mittels eines membrangedeckten amperometrischen Sensors die Chlorkonzentration misst und eine Dosierpumpe in Abhängigkeit vom Messwert ansteuert.



Kühlwasserkonditionierung Industrieanlagen Dosiertechnik

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